Unternehmen im Fokus, die eine nukleare Renaissance antreiben
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Energiesicherheit in einer fragmentierten Welt
Kernenergie reduziert die Abhängigkeit von volatilen Energieimporten, da Brennstoffe vor Ort gelagert und global beschafft werden können. Im Zuge geopolitischer Veränderungen wird Kernenergie zunehmend zu einem zentralen Bestandteil widerstandsfähiger, national kontrollierter Energiesysteme.
Deckung der steigenden Stromnachfrage
Die stark wachsende Stromnachfrage durch KI, Rechenzentren und Elektrifizierung erhöht den Bedarf an kontinuierlich verfügbarer Energie. Aufgrund ihres hohen Kapazitätsfaktors ist Kernenergie besonders geeignet, dieses nachhaltige, langfristige Nachfragewachstum zu unterstützen.
Innovation und politische Unterstützung
Staatliche Förderprogramme und globale Ausbauziele beschleunigen Investitionen in die Kernenergie. Gleichzeitig ermöglichen Small Modular Reactors (SMRs) eine skalierbare und kosteneffiziente Umsetzung. Der ETF bildet diese Entwicklung durch Engagements in Versorgern, Bauunternehmen und fortschrittlichen Reaktortechnologien ab.
Staatliche Förderprogramme und globale Ausbauziele beschleunigen Investitionen in die Kernenergie. Gleichzeitig ermöglichen Small Modular Reactors (SMRs) eine skalierbare und kosteneffiziente Umsetzung.
Der Infrastructure Capital Nuclear Renaissance UCITS ETF zielt darauf ab, Anlegern Zugang zu Unternehmen zu bieten, die an der nuklearen Renaissance beteiligt sind.
Der ETF investiert in ein diversifiziertes globales Spektrum von Nuklearunternehmen entlang der Wertschöpfungskette – von Brennstoffen über Bau & Dienstleistungen bis hin zu fortschrittlichen Reaktoren und Versorgern.
Nuclear ETF bildet den VettaFi Nuclear Renaissance Index ab und verfolgt dabei einen passiven, regelbasierten Ansatz zur Abbildung des Themas.
Hauptrisiken
Unternehmen im Nuklearsektor können erheblichen Risiken ausgesetzt sein, darunter Zwischenfälle und Unfälle, Sicherheitsverletzungen, Naturkatastrophen, technische Störungen oder Fehler bei Lagerung, Handhabung, Transport oder Verarbeitung nuklearer Materialien. Abnehmer von Kernenergie können zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln. In Phasen, in denen alternative Energiequellen kostengünstiger sind, können Umsätze und Gewinne von Nuklearunternehmen entsprechend unter Druck geraten. Die Nuklearindustrie ist stark von staatlicher Regulierung und Ausgabenpolitik abhängig, da Unternehmen in diesem Sektor in erheblichem Maße auf staatliche Nachfrage angewiesen sind. Das investierte Kapital ist vollständig Risiken ausgesetzt, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den ursprünglich investierten Betrag zurück. Wechselkursschwankungen können sich positiv oder negativ auf die Rendite auswirken. Eine vollständige Übersicht aller Risiken finden Sie im Abschnitt “Risikofaktoren“ im Verkaufsprospekt.
Quelle: HANetf, Daten vom 31.08.2026. Bitte beachten Sie, dass es sich bei allen Performancezahlen um Nettodaten handelt. Die Wertentwicklung vor der Auflegung basiert auf Backtesting-Daten. Beim Backtesting wird eine Anlagestrategie bewertet, indem sie auf historische Daten angewendet wird, um zu simulieren, wie die Performance einer solchen Strategie ausgesehen hätte. Backtesting-Daten stellen keine tatsächliche Wertentwicklung dar und sollten nicht als Hinweis auf die tatsächliche oder zukünftige Wertentwicklung interpretiert werden. Die frühere Wertentwicklung des Index ist in USD angegeben. Die frühere Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Ergebnisse und sollte bei der Auswahl eines Produkts nicht als einziger Faktor berücksichtigt werden. Anleger sollten vor einer Anlage den Prospekt des Emittenten („Prospekt“) lesen und sich im Abschnitt „Risikofaktoren“ des Prospekts über die mit einer Anlage in dieses Produkt verbundenen Risiken informieren. Wenn der Fonds weniger als 12 Monate alt ist, wird der YTD-Bereich seit Auflegung berechnet. Wenn Sie in ETFs investieren, ist Ihr Kapital einem Risiko ausgesetzt.
No. of holdings: 52
Der Index zielt darauf ab, die Wertentwicklung von Unternehmen entlang des gesamten Nuklearenergie-Ökosystems abzubilden, einschließlich fortschrittlicher Reaktoren, Versorger, Bau- und Dienstleistungsunternehmen sowie Unternehmen im Brennstoffbereich. Unternehmen werden je nach Grad ihrer Nuklear-Exponierung in die Kategorien Pure Play, Pre-Revenue und Diversified eingeteilt.
Zusätzlich wendet der Index risikoorientierte Begrenzungen an, darunter eine Obergrenze von 25 % für börsennotierte Partnerschaften sowie die Vorgabe, dass nicht mehr als fünf Emittenten eine Gewichtung von über 4,75 % aufweisen dürfen.
Der VettaFi Nuclear Renaissance Index wird halbjährlich neu gewichtet, um das Portfolio an sich verändernde Fundamentaldaten anzupassen und gleichzeitig Diversifikation und thematische Fokussierung
Ein Engagement im Kernenergiesektor bezeichnet Investitionen in Unternehmen, die in Bereichen wie Uranbergbau, Kernbrennstoffverarbeitung, Reaktortechnologie, Ingenieurleistungen, Ausrüstung oder nuklearen Dienstleistungen tätig sind. Dazu gehören sowohl Uranförderunternehmen als auch Unternehmen entlang der gesamten nuklearen Wertschöpfungskette. Das Anlagethema wird in der Regel von der langfristigen Stromnachfrage, Dekarbonisierungspolitik und Überlegungen zur Energiesicherheit geprägt. Die Rolle der Kernenergie als CO₂-arme Grundlastquelle sowie die Geschwindigkeit, mit der politische Unterstützung tatsächlich in neue Erzeugungskapazitäten umgesetzt wird, zählen zu den wichtigsten Faktoren für die langfristige Entwicklung dieses Anlagethemas.
Kernenergie gewinnt zunehmend an Bedeutung, da viele Volkswirtschaften einen verlässlichen, CO₂-armen Grundlaststrom benötigen und gleichzeitig ihre Elektrifizierung vorantreiben. Im Zuge der Bemühungen, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Stabilität der Stromnetze sicherzustellen, rückt Kernenergie neben erneuerbaren Energien wieder stärker in den Fokus. Auch Überlegungen zur Energiesicherheit – insbesondere nach jüngsten geopolitischen Störungen der Lieferketten fossiler Energieträger – haben das Interesse an Kernenergie verstärkt. Darüber hinaus verbessern technologische Fortschritte, etwa bei kleinen modularen Reaktoren (Small Modular Reactors, SMRs), die langfristigen Perspektiven, auch wenn Umsetzung und Finanzierung weiterhin zeitaufwendig und kapitalintensiv bleiben.
Uran ist der wichtigste Brennstoff für Kernreaktoren und bildet den Anfang der nuklearen Wertschöpfungskette. Es wird gefördert, zu Yellowcake verarbeitet, anschliessend konvertiert und angereichert und schliesslich zu Brennelementen verarbeitet. Die Nachfrage nach Uran wird vor allem durch den Betrieb von Kernkraftwerken bestimmt und weniger durch kurzfristige Entwicklungen an den Strommärkten, da Reaktoren eine kontinuierliche und verlässliche Brennstoffversorgung benötigen. Da die Brennstoffkosten nur einen vergleichsweise kleinen Anteil an den gesamten Stromerzeugungskosten ausmachen, bleibt die Nachfrage in der Regel stabil. Das Angebot kann jedoch aufgrund begrenzter Förderkapazitäten und langer Vorlaufzeiten nur langsam auf Veränderungen reagieren.
Die langfristige Nachfrage nach Kernenergie wird vor allem durch den Trend zur Elektrifizierung, Klimaschutzziele und den Bedarf an zuverlässiger Grundlaststromerzeugung bestimmt. Viele Regierungen verlängern die Laufzeiten bestehender Kernkraftwerke oder planen den Bau neuer Anlagen, um ihre Ziele der Energiewende zu unterstützen. Zusätzlich erhöht die steigende Stromnachfrage durch Rechenzentren, KI-Infrastruktur und die Elektrifizierung der Industrie das Interesse an Kernenergie. Politische Rahmenbedingungen und die gesellschaftliche Akzeptanz bleiben jedoch entscheidende Einflussfaktoren, da der Ausbau der Kernenergie häufig lange Planungs- und Genehmigungsprozesse erfordert. Selbst bei günstigen Rahmenbedingungen kann es daher deutlich länger dauern, bis zusätzliche Kapazitäten tatsächlich in Betrieb gehen als in weniger regulierten Energiesektoren.
Angebotsengpässe auf dem Uranmarkt entstehen unter anderem durch die begrenzte Zahl der Förderregionen, lange Entwicklungszeiten neuer Minen sowie kapitalintensive Förderprozesse. Aufgrund umfangreicher Genehmigungs- und Infrastrukturanforderungen reagiert das Angebot häufig nur langsam auf eine steigende Nachfrage. Darüber hinaus können sekundäre Angebotsquellen wie staatliche Lagerbestände oder recyceltes Material das Marktgleichgewicht zeitweise beeinflussen. Diese Faktoren können dazu führen, dass das Angebot hinter den Nachfrageerwartungen zurückbleibt und sowohl die Preisvolatilität als auch die Sensitivität gegenüber langfristigen Lieferverträgen zunimmt.
Zu den wichtigsten Risiken zählen regulatorische und politische Unsicherheiten, die Volatilität der Uranpreise sowie Umsetzungsrisiken bei kapitalintensiven Projekten. Kernenergieprojekte zeichnen sich durch lange Entwicklungszeiten aus und unterliegen strengen Sicherheits- und Umweltvorschriften, wodurch sich Projekte verzögern können. Auch die öffentliche Wahrnehmung und politische Veränderungen können die Ausbaupläne beeinflussen. Darüber hinaus können Unternehmen der Branche mit Kostenüberschreitungen, Lieferkettenproblemen und einer hohen Sensitivität gegenüber den allgemeinen Entwicklungen an den Energiemärkten konfrontiert werden. Diese Faktoren können zu zyklischen Wertentwicklungen und ungleichmässigen Wachstumsprofilen führen.
Kernenergie liefert kontinuierlich Grundlaststrom, während Wind- und Solarenergie wetterabhängig sind und deshalb nicht jederzeit gleichmässig Strom erzeugen. Dadurch ergänzt Kernenergie erneuerbare Energien, indem sie zur Stabilität der Stromnetze und zur Deckung einer konstanten Nachfrage beiträgt. Kernenergieprojekte erfordern jedoch in der Regel höhere Anfangsinvestitionen, längere Bauzeiten und komplexe regulatorische Genehmigungsverfahren. Erneuerbare Energien lassen sich häufig schneller errichten, benötigen jedoch oftmals zusätzliche Speicher- oder Reservekapazitäten. Aus diesem Grund werden beide Technologien in der langfristigen Energieplanung meist als komplementär und nicht als direkte Alternativen betrachtet.
Politik und Regulierung spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Kernenergiesektors, da dieser stark reguliert ist und häufig von staatlicher Unterstützung und Genehmigungen abhängt. Entscheidungen über Reaktorgenehmigungen, Sicherheitsstandards, Entsorgung radioaktiver Abfälle und die allgemeine Energiepolitik beeinflussen unmittelbar Investitionen und Projektlaufzeiten. In einigen Ländern wird Kernenergie ausdrücklich als Bestandteil der Dekarbonisierungsstrategie gefördert, während sie in anderen Regionen aufgrund politischer oder gesellschaftlicher Vorbehalte eingeschränkt bleibt. Eine langfristig verlässliche politische Ausrichtung ist daher ein wesentlicher Faktor für das Wachstum des Sektors.
Zu den relevanten Unternehmen im Kernenergiesektor zählen Uranförderunternehmen, Ingenieur- und Baugesellschaften, Energieversorger, Spezialisten für Reaktortechnologie sowie Anbieter nuklearer Dienstleistungen. Beispiele hierfür sind Cameco, GE Vernova, Samsung C&T, Rolls-Royce, Endesa, Talen Energy, Dominion Energy, CEZ, Duke Energy und Fortum. Diese Unternehmen decken unterschiedliche Bereiche der nuklearen Wertschöpfungskette ab – von der Brennstoffversorgung über Kraftwerksbetrieb bis hin zu Infrastruktur und Technologie. Anleger sollten bei der Analyse von Kernenergieinvestments regulatorische Rahmenbedingungen, Projektlaufzeiten, Sicherheitsanforderungen, Stromnachfrage, Finanzierungskosten und politische Unterstützung berücksichtigen. Unternehmen innerhalb des Sektors können sehr unterschiedliche Risikoprofile aufweisen: Energieversorger werden häufig stärker von Strommärkten und Regulierung beeinflusst, während Brennstoff- oder Technologieunternehmen sensibler auf Uranpreise und den Neubau von Kernkraftwerken reagieren können.
Haftungsausschluss: Diese FAQs wurden mit Hilfe von KI erstellt und können Fehler oder Auslassungen enthalten. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten dar.
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Infrastructure Capital Advisors ist ein Boutique-Finanzunternehmen mit einem verwalteten Vermögen von über 2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Investmentlösungen und spezialisiert auf ETFs, aktiv verwaltete Hedgefonds sowie Beratungsdienstleistungen für andere Investmentgesellschaften. Der Erfolg basiert auf der Fähigkeit, innovative Lösungen zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse einkommensorientierter Anleger zugeschnitten sind.
Als Anteilseigner an den Fonds von Infrastructure Capital Advisors sind Sie an einem professionell verwalteten Portfolio beteiligt. Das Unternehmen nimmt seine treuhänderische Verantwortung ernst und bietet Fonds an, die den Anforderungen von Anlegern mit unterschiedlichen Risikotoleranzen gerecht werden.
Infrastructure Capital Advisors verfolgt einen langfristigen Investmentansatz mit dem Ziel, Renditen über vollständige Marktzyklen hinweg zu maximieren. Zur Risikominimierung investiert das Unternehmen in Wertpapiere, die durch langlebige Vermögenswerte gedeckt sind und stabile, substanzielle freie Cashflows generieren. Zur Steigerung der Erträge für risikobereitere Anleger können in moderatem Umfang Hebelstrategien oder Optionsstrategien eingesetzt werden.
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