Veröffentlichungsdatum: 13. März 2026 | Autor: Jake Coulson
Es ist kein Geheimnis, dass wir uns in einer Phase erhöhter geopolitischer Volatilität befinden. Handelskriege und tatsächliche Kriege treten häufiger auf, und politische Entscheidungsprozesse sind erneut der zentrale Treiber globaler Märkte. Die Invasion der Ukraine im Jahr 2022 markierte einen Wendepunkt für die europäische Energiesicherheit, wobei der Anteil Russlands an der Versorgung mit Flüssigerdgas (LNG) bis Anfang 2026 von 40 % auf 13 % zurückging. [1] Während Europa erhebliche Fortschritte bei der Diversifizierung weg von russischem Gas gemacht hat – und sich zunehmend auf US-Importe stützt, die 2025 rund 57 % ausmachten –[2] ist eine neue, noch akutere Krise entstanden.
Am 28. Februar 2026 lösten gemeinsame Angriffe der USA und Israels auf den Iran einen militärischen Konflikt aus, der laut International Energy Agency „die größte Angebotsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes“ verursachte [3]. Der Iran reagierte mit Angriffen auf regionale US- und verbündete Stützpunkte, auf israelisches Territorium sowie auf andere Golfstaaten, während seine Revolutionsgarde Warnungen aussprach, die den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus untersagten – durch die normalerweise etwa 20 % der weltweiten täglichen Ölversorgung und LNG-Transporte laufen – und damit den kommerziellen Tankerverkehr nahezu zum Stillstand brachten. Zusätzlich verschärfte ein iranischer Angriff auf die Anlage Ras Laffan von QatarEnergy am 2. März die Situation, da die Produktion sofort eingestellt wurde und das Unternehmen seine LNG-Lieferverpflichtungen vorübergehend aufgab.[4] Infolgedessen stiegen die europäischen Gaspreise innerhalb einer Woche um bis zu 45 %.[5]
Europa trat in diese Krise aus einer Position der Schwäche ein. Die LNG-Speicherstände auf dem Kontinent lagen 2025 mit 62,5 % deutlich unter den Spitzenwerten von 2023 und 2024,[6] sodass bereits geplant war, die Importe zu erhöhen, um das aktuelle Niveau zu halten. Die hart erkämpfte Diversifizierung weg von Russland wurde teilweise durch eine Abhängigkeit von seegestützten Lieferungen ersetzt, die selbst anfällig für geopolitische Schocks sind. Die Dringlichkeit der beschriebenen politischen Maßnahmen war selten deutlicher sichtbar.
Die nachstehende Grafik zeigt die Abhängigkeit Europas von Erdgasimporten.
Die Y-Achse zeigt einen Index der EU-Importpreise für Energieprodukte, wobei 2021 = 100 ist, sodass die Werte die prozentuale Veränderung gegenüber dem Durchschnitt von 2021 darstellen.
Quelle: Eurostat Datenbank (Comext) und Eurostat-Schätzungen. Nur zu Illustrationszwecken. Datenstand: Dezember 2025
Während Europa versucht, seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Energiesicherheit zu verbessern, wird Kernenergie zunehmend als entscheidende Lösung für Regierungen anerkannt. Kernenergie trägt zur Stabilisierung der Stromnetze bei, da sie effizient ist und die meisten Anlagen zwischen 12 und 24 Monate Brennstoff vor Ort lagern, wodurch die negativen Auswirkungen von Störungen in Lieferketten potenziell gemildert werden können. Viele europäische Länder beginnen, ihre Kernenergie-Kapazitäten auszubauen, stillgelegte Reaktoren wieder in Betrieb zu nehmen und in Technologien der nächsten Generation wie Small Modular Reactors (SMRs) zu investieren.
Frankreich ist seit langem auf Kernenergie angewiesen, die über 70 % seiner Stromerzeugung ausmacht.[7] Als Reaktion auf Energiesicherheitsbedenken hat Frankreich begonnen, seine Kernenergieerzeugung weiter auszubauen. Der Plan „France 2030“ stellt 1 Milliarde Euro zur Entwicklung von SMRs bis 2030 bereit.[8] Frankreichs Abhängigkeit von Kernenergie trägt erheblich zu seiner Energieunabhängigkeit bei – ein politischer Faktor von großer Bedeutung im aktuellen geopolitischen Umfeld.
Auch das Vereinigte Königreich hat die Bedeutung der Kernenergie hervorgehoben. Im Rahmen seiner Energiestrategie hat sich die Regierung verpflichtet, bis 2050 25 % des erwarteten Strombedarfs durch Kernenergie zu decken.[9] Der Bau von zwei groß angelegten Reaktoren – Hinkley Point C und Sizewell C – ist im Gange, um die Abhängigkeit des Vereinigten Königreichs von Energieimporten zu reduzieren. SMRs sind ebenfalls Teil des Plans, jedoch liegt der Fokus derzeit auf größeren Anlagen.
Überraschenderweise hat auch Deutschland begonnen, seine Haltung zur Kernenergie als Quelle sicherer Energie zu überdenken. Nach dem Fukushima-Unfall im Jahr 2011 versuchte Deutschland wie viele andere Staaten, aus der Kernenergie auszusteigen, doch der Konflikt in der Ukraine zwang die Regierung zu einem Umdenken. Nach der Invasion verlängerte die deutsche Regierung die Laufzeit ihrer verbleibenden Reaktoren bis April 2023, um die negativen Auswirkungen auf die entstehende Energiekrise zu begrenzen. Diese Entscheidung öffnete die Tür für eine erneute Debatte über Kernenergie, und seit Mai 2025 betrachtet Deutschland Kernenergie im Hinblick auf Energiesicherheit als vergleichbar mit erneuerbaren Energien.[10]
Auch andere Länder in Europa prüfen die Rolle der Kernenergie für Energiesicherheit und Dekarbonisierung: Der italienische Minister für Umwelt und Energiesicherheit erklärte im Mai 2025, dass er überzeugt sei, dass Italien bis 2030 Kernenergie nutzen werde; Dänemark erwägt ein Ende seines 40-jährigen Verbots der Kernenergie; das belgische Parlament hat beschlossen, den geplanten Ausstieg aus der Kernenergie aufzugeben. Auch in Spanien ist nach einem Stromausfall im April 2025 eine neue Debatte entstanden, die zu einer Verlängerung der Nutzung von Kernenergie über 2035 hinaus führen könnte.[11]
Erneuerbare Energiequellen bleiben entscheidend für die europäische Energiesicherheit. Im Jahr 2025 machten erneuerbare Energien 25 % des gesamten Energieverbrauchs in der EU aus.[12] Seitdem wurden mehrere Initiativen beschlossen, um diesen Anteil in den kommenden Jahren zu erhöhen. So einigten sich beispielsweise Nordseestaaten, darunter das Vereinigte Königreich, im Januar 2026 auf die „Hamburger Erklärung“, die darauf abzielt, bis 2050 300 GW Offshore-Windenergie bereitzustellen.[13] Im Januar 2026 genehmigten Deutschland und Dänemark zudem das Projekt „Bornholm Energy Island“, das der Verteilung von Offshore-Windenergie dienen soll.[14]
Während Europas Pläne zur Beschleunigung der Dekarbonisierung und zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien ambitioniert sind, bestehen erhebliche Hindernisse für deren Umsetzung. Derzeit hat China nahezu ein Monopol auf den Export kritischer Rohstoffe nach Europa, wodurch eine Abhängigkeit entsteht, die sehr anfällig für politische oder wirtschaftliche Schocks ist.
Die Europäische Kommission beschleunigt relevante Projekte, indem sie Investitionen absichert und Genehmigungsverfahren beschleunigt. Die EU wird im kommenden Jahr 3 Milliarden Euro mobilisieren, um Projekte zu unterstützen, die alternative Lieferquellen erschließen können.[15] Auch wenn dies nur eine kurzfristige Lösung darstellt, zeigt es die zunehmende politische Aufmerksamkeit für die Beschaffung von Ressourcen.
Darüber hinaus plant die EU, die Zusammenarbeit mit geografisch vielfältigen und ressourcenreichen Regionen zu vertiefen. Verhandlungen mit Brasilien wurden aufgenommen, und Investitionsmöglichkeiten aus Kanada werden begrüßt. Durch die Diversifizierung der Lieferketten will Europa seine Abhängigkeiten reduzieren und gleichzeitig die Kapazität zur Erzeugung erneuerbarer Energien erhöhen.
Ein Beispiel für einen für Europas Energiesicherheit kritischen Rohstoff ist Kupfer. Die europäische Kupfernachfrage wird zwischen 2020 und 2050 voraussichtlich um 35 % steigen [16] unter anderem aufgrund der Nachfrage nach Windturbinen, Solaranlagen, Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen. Um die globalen Elektrifizierungsziele zu erreichen, muss in den nächsten 30 Jahren 115 % mehr Kupfer gefördert werden als in der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte.[17]
Dieses Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wird von Marktteilnehmern genau beobachtet. Die Kupfernachfrage könnte bis 2040 auf 42 Millionen Tonnen ansteigen.[18] Die geplanten Infrastrukturinvestitionen unterstreichen diese Entwicklung zusätzlich: In Europa sind Investitionen in Höhe von Hunderten Milliarden Euro vorgesehen, wobei jede zusätzliche Megawatt-Kapazität erhebliche Mengen an Kupfer erfordert.
Die Rolle von Kupfer geht jedoch über den Ausbau der Stromnetze hinaus. Ein Elektrofahrzeug benötigt 260 % mehr Kupfer als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.[19] Infrastruktur für erneuerbare Energien wie Windparks und Solaranlagen benötigt bis zu siebenmal mehr Kupfer als fossile Alternativen.[20] Wenn Europa sich zu Zielen wie der Hamburger Erklärung (300 GW Windenergie) oder dem Ausbau der Kernenergie in Frankreich verpflichtet, werden Kupferproduzenten direkte Profiteure langfristiger Verträge sein.
Während die verstärkte Nutzung von Kernenergie Europa zugutekommt, muss gleichermaßen in die Infrastruktur investiert werden, um die Energieversorgung in der gesamten Region sicherzustellen. Der Fokus liegt auf der Schließung der erheblichen Finanzierungslücke durch eine Kombination aus öffentlichem und privatem Kapital. Zu diesem Zweck wurden mehrere groß angelegte Programme ins Leben gerufen. Die Programme NextGenerationEU und InvestEU werden nahezu 1 Billion Euro mobilisieren, um den grünen und digitalen Wandel zu unterstützen und die politischen Zielsetzungen im Bereich erneuerbare Energien und Kernenergie zu untermauern.[21][22]
Europa arbeitet daran, eine widerstandsfähigere Lieferkette aufzubauen. Die nachstehende Grafik zeigt den Anteil der Organisationen, die in Nearshoring investiert haben.
Quelle: Aberdeen Investments, Capgemini. Nur zu Illustrationszwecken. Datenstand: 04.07.2025
Die Beständigkeit von Investitionen in europäische Infrastruktur, Kupferbergbau oder Uranbergbau basiert auf geopolitischen Realitäten und nicht auf Umweltoptimismus. Frühere Phasen der Motivation konzentrierten sich auf die Umweltvorteile, litten jedoch unter wirtschaftlichen Abschwüngen und politischer Zurückhaltung. Die aktuelle Entwicklung wird von Energiesicherheit und der Unabhängigkeit von geopolitischen Gegnern getrieben. Deutschlands Verpflichtung in Höhe von 500 Milliarden Euro sowie der Bau von Kernkraftwerken im Vereinigten Königreich spiegeln die Erkenntnis wider, dass Energiesicherheit eine Schwachstelle der nationalen Sicherheit darstellt. In einer Phase erhöhter Spannungen wie der aktuellen ist Sicherheit eine Priorität, die eine deutlich stabilere Grundlage bieten kann als frühere Motivationen.
Die Konvergenz geopolitischer Spannungen, der Renaissance der Kernenergie und umfangreicher Infrastrukturinvestitionen hat eine seltene Kombination aus politischer Unterstützung und Kapitalallokation geschaffen. Für Investoren ergeben sich daraus vier konkrete Chancen.
Der Making Europe Great Again UCITS ETF (GR8) ist potenziell gut positioniert, um von diesem erneuten Fokus auf Energiesicherheit zu profitieren. Der europäische Fokus des Fonds zielt darauf ab, Infrastrukturverbesserungen und politische Rückenwinde einzufangen. Nationale Verpflichtungen wie Deutschlands Investitionsprogramm in Höhe von 500 Milliarden Euro und grenzüberschreitende Initiativen wie die Hamburger Erklärung schaffen Planungssicherheit über das Jahr 2050 hinaus.
Ingenieurunternehmen, Ausrüstungshersteller und Bauunternehmen sind entscheidend für den Ausbau der europäischen Infrastruktur. Die Sensitivität des Fonds gegenüber politischen Entwicklungen kann für Investoren von Vorteil sein, da Europas Perspektiven mittel- bis langfristig ausgerichtet sind.
Sprott Uranium Miners UCITS ETF (URNM) und Sprott Junior Uranium Miners UCITS ETF (URNJ) könnten von steigenden europäischen Investitionen in Kernenergie profitieren. Nach Jahren der Unterinvestition während des Atomausstiegs übersteigt die Nachfrage derzeit das Angebot. Reaktor-Neustarts und Laufzeitverlängerungen erhöhen den unmittelbaren Bedarf, während gleichzeitig neue Anlagen gebaut werden. Dies führt dazu, dass bestehende Uranvorräte schrumpfen und Uranproduzenten profitieren.
Ein Unterscheidungsmerkmal beider ETFs ist ihre direkte Allokation in physisches Uran, was zusätzliche Vorteile über reine Aktienexponierung hinaus bietet. Während Bergbauaktien durch unternehmensspezifische Risiken wie regulatorische Verzögerungen oder Kostenüberschreitungen beeinflusst werden können, reagieren physische Uranbestände direkt auf den Spotpreis des Rohstoffs und bieten damit einen gewissen Schutz vor Kursrückgängen.
Der Sprott Physical Uranium ETC (SPUT) kann ebenfalls von Vorteil für Investoren sein, da es Zugang zu physischem Uran ohne operative Risiken bietet. Dies wird erreicht, indem das ETC den Sprott Physical Uranium Trust hält, der physische Uranoxidbestände in sicheren Einrichtungen bei drei verschiedenen Anbietern lagert.
Der Sprott Pure Play Copper Miners UCITS ETF (CPPR) bietet gezieltes Exposure zu Kupferproduzenten und dürfte von der wachsenden Bedeutung von Energiewende-Metallen profitieren. Kupfer ist ein zentraler Bestandteil von Stromnetzen, Maschinen für saubere Energie sowie Elektrofahrzeugen. Neben der reinen Aktienexponierung bietet der Fonds auch Zugang zum Sprott Physical Copper Trust, wodurch sowohl vom Rohstoffpreis als auch von der Entwicklung der Bergbauunternehmen profitiert werden kann.
Wesentliche Risiken
GR8:
URMN und URNJ:
SPUT:
CPPR:
Die Attraktivität von Investitionen in europäische Infrastruktur, Kupfer- oder Uranbergbau basiert zunehmend auf geopolitischen Realitäten und weniger auf reinem Umweltoptimismus. Frühere Investitionsphasen wurden häufig durch wirtschaftliche Abschwächungen und politische Zurückhaltung gebremst.
Die aktuelle Entwicklung wird jedoch durch Energiesicherheit und die Unabhängigkeit von geopolitischen Gegnern getrieben. Deutschlands Investitionsprogramm in Höhe von 500 Milliarden Euro sowie der Ausbau der Kernenergie im Vereinigten Königreich zeigen deutlich, dass Energiesicherheit als Frage der nationalen Sicherheit verstanden wird.
In Zeiten erhöhter geopolitischer Spannungen wie derzeit ist Sicherheit eine Priorität, die eine deutlich stabilere Grundlage für Investitionen bietet als frühere Motivationen.
[1] https://en.highnorthnews.com/politics/eu-approves-russian-gas-ban-in-decisive-break-with-moscow-including-arctic-lng/1101094#:~:text=New%20overreliance%20on%20US%20LNG,cent%20before%20the%20Ukraine%20war.&text=The%20EU%20has%20diversified%20its,on%20a%20single%20external%20supplier.
[2] [2] https://ieefa.org/resources/eu-risks-new-energy-dependence-us-could-supply-80-its-lng-imports-2030#:~:text=EU%20imports%20of%20US%20LNG,from%20the%20US%20in%202025.
[3] cfr.org/articles/how-the-iran-war-ignited-a-geoeconomic-firestorm#:~:text=The%20Narrow%20Strait%20That%20Broke%20the%20Global%20Energy%20Market&text=In%20just%20over%20two%20weeks,of%20the%20global%20oil%20market.
[4]https://www.qatarenergy.qa/en/MediaCenter/Pages/newsdetails.aspx?ItemId=3892#:~:text=Due%20to%20military%20attacks%20on,(LNG)%20and%20associated%20products.
[5] https://uk.finance.yahoo.com/news/european-gas-prices-jump-much-133612129.html
[6] https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/gas-storage-capacity/#0
[7] https://world-nuclear.org/information-library/country-profiles/countries-a-f/france
[8] https://onu-vienne.delegfrance.org/Nuclear-power-and-SMR-are-central-to-the-France-2030-investment-plan#:~:text=The%20%22France%202030%22%20plan%20is%20a%20large,the%20goal%20of%20small%2C%20innovative%20nuclear%20reactors.
[9] https://www.bbc.co.uk/news/business-61010605#:~:text=The%20government%20announced%20that%20a,could%20my%20energy%20bills%20go?
[10] https://www.ft.com/content/e99efa2b-338a-4065-89c6-0683d5759ed7
[11] https://www.cnbc.com/2025/05/27/europe-pivots-back-to-nuclear-in-pursuit-of-more-energy-independence.html
[12] https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Renewable_energy_statistics
[13] https://www.gov.uk/government/news/uk-and-europe-sign-historic-pact-to-drive-clean-energy-future
[14] https://www.reuters.com/business/energy/denmark-germany-agree-bornholm-energy-island-wind-project-2026-01-26/
[15] https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_25_2891
[16] https://hanetf.com/fund/cppr-sprott-pure-play-copper-miners-etf/
[17] https://www.ey.com/en_us/insights/mining-metals/coppers-role-in-the-energy-transition-grows-as-demand-surges
[18] https://finance.yahoo.com/news/copper-surges-in-unsustainable-rally-joining-silver-and-gold-in-2026-metals-frenzy-144259758.html
[19] https://internationalcopper.org/wp-content/uploads/2017/06/2017.06-E-Mobility-Factsheet-1.pdf
[20] https://www.ey.com/en_us/insights/mining-metals/coppers-role-in-the-energy-transition-grows-as-demand-surges
[21] https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/ngeu-covid-19-recovery-package/#:~:text=Total:%20%E2%82%AC750%20billion,Total%20grants:%20%E2%82%AC312.5%20billion
[22] https://investeu.europa.eu/investeu-programme/investeu-fund/about-investeu-fund/how-does-fund-work_en#:~:text=The%20InvestEU%20Fund%20is%20expected,and%20skills:%20%E2%82%AC2.8%20billion
Adapting precision warfare: How US defence spending priorities are changing
Oktober 2026
Why the Nuclear Sector May Have Room to Grow
Why do currency swings matter for Bitcoin investors outside the US?
September 2026
Option Income Overlays Strategy Explainer Series: Part 1
Four key drivers behind copper’s growth opportunity
Three things investors should consider before investing in uranium ETFs
The Merits of Bottom-Up Investing
El Niño’s ripple effects: How a strengthening pacific pattern is moving different asset classes
August 2026
The forces shaping crypto’s next move
Buried Treasure: How Geopolitical Relief Could Unearth Mining Gains
Canada beyond the headlines: the case for energy, financials, and real estate
Beyond a Chatbot: How can emerging-market platforms monetise AI?
Juli 2026
Lloyd Capital Outlook
Mag 7 to Lag 7: What a tech stumble says about the potential risks of investing in major indices
Natural Gas – growing source of global energy and uncertainty
What is the cost of rebuilding Ukraine?
Juni 2026
Why are central banks buying what they once sold?
Defence 2.0: How Drones and Cyber are reshaping investments
What investors should consider before investing in Defence ETFs in 2026
Copper’s role in the world had shifted
2026 Atlantic hurricane season outlook
The quest for the perfect business
How memory is the AI bottleneck
What does AI mean for cyber defence?
Do drones mean the death of defence primes?
Computing’s next big disruption is already here
Mai 2026
Why can’t silver supply keep up with demand?
How much will the US military spend on drones?
What does the Iran war mean for travel and North American energy?
April 2026
Navigating geopolitics, energy security and structural demand
Canada has what the world needs
März 2026
Ukraine could become the West’s solution for rearmament
Iran crisis – four sectors to keep on your radar
Von Panzern zu Code: Warum der nächste Verteidigungsboom digital sein wird
Februar 2026
Why cybersecurity and defence may be complementary themes?
Preferred shares and outlook for months ahead
Next stop for global travel
The new nuclear age – why physical uranium matters now
Critical Commodities for 2026
Reconciling responsibility with rearmament
Januar 2026
The New Age of Tech | Tech Megatrend Outlook 2026
The Future of Emerging Markets: 2026 Market Outlook
Shape of the Markets by PT Asset Management
Oktober 2025
Midstream Energy Dividend ETF Report | September 2025
September 2025
Nuclear Energy – why uranium is back in favour
Copper’s less known demand driver: defence
Indo-Pacific Rearmament: How much will defence budgets grow by 2030?
How gold is custodied and why it should matter to investors
Travel in 2025 – strong data drives growth
August 2025
Different approaches to covered call ETFs
Verständnis von Covered-Call-ETFs
The opportunity presented by volatility
Heightened demand for defence in the pacific region
Three drivers of the health care sector in 2025
Equal weighted tech – an interview with Anthony Ginsberg
Juli 2025
Indo-Pacific Defence: What, Why and How?
Magnificent 8 of India – High-growth tech stocks in India to watch
The nuclear revival – a new dawn for uranium investment
Juni 2025
ETFs are getting active – is your portfolio ready?
Mai 2025
Three themes shaping the future of energy and ETFs to access them
Sharpening the Blade: How traders use leveraged and short crypto ETPs
YieldMax Investment opportunity
Praktische Anwendungen für Leveraged und Short Crypto ETPs
April 2025
European active ETFs – semi-transparency opens door to asset managers globally
Warum es für die europäische Verteidigung noch nicht zu spät ist
Tägliche Leveraged und Short ETPs verstehen
The basics of the covered call strategy: Potential income and capital growth
März 2025
Renaissance der Rüstungsindustrie
Tariffs, Tensions and the Uranium Opportunity
Fallstudie zur Holding: Rheinmetall
Fallstudie zur Holding: Bae Systems
What would a US withdrawal from NATO mean for European defence?
Drei Themen, die den Goldmarkt umgestalten
Februar 2025
ETFs Are Gaining Ground Over Mutual Funds
Europe’s sidelining by US prompts defence spending reality check
Will Europe be forced to defend itself alone?
Dezember 2024
Uranium 2025: Opportunities in a Structurally Undersupplied Market
Copper 2025: The Red Metal’s Next Chapter After a Year in the Black
Midstream Energy: Dividend Growth and Natural Gas Demand Drive 2025 Outlook
Emerging Markets 2025: The Rise of Digital and E-Commerce Giants
2025: A Year for Disciplined Investing in an Uncertain World
Trump and Tech: M&A Revival, Trade Shifts, and the Rise of Automation
Das Comeback des Gesundheitswesens: Warum das Jahr 2025 die Lebenszeichen des Sektors wiederbeleben könnte
Bitcoin’s Year Ahead: Why 2025 Could Be a Halving Hit
Clear skies ahead: is the travel industry poised for takeoff in 2025?
Golden Era: Why 2025 Could Shine Bright for Gold and Miners
Global Equities Under Trump: A New Era of Tariffs, Taxes, and Uncertainty
Europe rearms for a world of greater geopolitical risk
November 2024
US Election 2024: The Stakes for NATO and the Defence Industry
Oktober 2024
Do the Mag 7 have too much influence over the S&P 500?
Investors don’t care enough about recycled gold
The Royal Mint: A Millennium in the Making
Currency Hedged Physical Gold ETCs FAQs
Why would you use an ETF over a mutual fund?
Five companies leading India’s internet boom
September 2024
Can gold shine through the market turbulence
August 2024
Taking a U-turn: the world may be ready to embrace nuclear
Juni 2024
AI adds to positive natural gas outlook
Copper – the defining metal of a new age
Trump stance will force NATO countries to spend more whether elected or not
Mai 2024
The great travel industry rebound
ESG Mining – Turning a brown industry greener
ESG and defence investing: a balancing act
Dominant Magnificent 7 could lose ground to broader tech rally
The fall of Russian defence spending, and the rise of NATO
April 2024
Die KI-Revolution – ein Spiel mit Rohstoffen?
Recycled gold and traceability
Warum Investoren den Verteidigungssektor in Betracht ziehen sollten
Copper’s new supercycle | Fresh highs and the long-term story
Bitcoin in 2024 – a monumental year so far
März 2024
Gold price rallies but miners need to catch up
Investing in India’s rise – what makes India an ideal emerging market?
Februar 2024
Global instability – three potential ways to hedge
Energy Transition: The Metal Elephant in the Room
Januar 2024
HANetf’s 2024 Outlook
Dezember 2023
The Road Ahead for Digital Infrastructure
August 2023
HANetf Model Portfolios Performance Review – Q2
Two Ways to Invest in Low-carbon Gold
März 2023
US-amerikanische ETFs sind nicht die einzigen ETF-Wrapper mit Steuervorteil; auch in Irland ansässige ETFs haben einen!
Making Gold sustainable with HANetf’s Recycled Gold ETC and ESG Gold Mining ETF
Februar 2023
Article | There is no Walt Disney Company in crypto yet…
Januar 2023
Gold Shining in 2023?
HANetf 2022 wrap up and outlook for 2023: Where did the inflows go?
Key Dates for Digital Assets in 2022
Article | The Merge and Ethereum – what you need to know
September 2022
Article | The innovative US funds that HANetf has brought to Europe
Juli 2022
Article | Why small ETFs are not necessarily less liquid
Februar 2022
Article | HANetf Outlook 2022: Covid; gold; crypto and more
Januar 2022
Solar Energy 101 | Understanding the Solar Energy UCITS ETF
Juni 2021
The Investment Case for Solar Energy | Executive Summary
The Royal Mint ESG Credentials
Mai 2021
Six Things to Know about Investing in a Gold ETC
August 2020
Don’t Look | The Case For Non-Transparent Active ETFs
Juni 2020
The Royal Mint Physical Gold ETC (RMAU) Frequently Asked Questions
April 2020
The Importance of the Physical Gold ETC Custodian | RMAU
März 2020
Responsible Gold Bars & Physical Redemption | RMAU | The Royal Mint Physical Gold ETC
Select Your Country
Select Your Investor Type
Choose a brokerage
Choose a product
You are now leaving HANetf's website and accessing a third-party website. HANetf may provide access to information, products, or services offered on websites that are owned or operated by other companies ("third-party websites"). We provide this access through the use of hyperlinks that automatically move you from a HANetf website to the third-party site.
While we do our best to provide you with helpful, trustworthy resources, HANetf cannot endorse, approve, or guarantee information, products, services, or recommendations provided at a third-party website. Since we may not always know when information on a linked site changes, HANetf is not responsible for the content or accuracy of any third-party website. HANetf shall not be responsible for any loss or damage of any sort resulting from the use of a link on its websites nor will it be liable for any failure of products or services advertised or provided on these linked sites.
HANetf offers you links on an "as is" basis. When you visit a third-party website by using a link on a HANetf site, you will no longer be protected by the HANetf privacy policy or security practices. The data collection, use, and protection practices of the linked site may differ from the practices of HANetf sites. You should familiarize yourself with the privacy policy and security practices of the linked website. Those are the policies and practices that will apply to your use of the linked website, not the HANetf policies and practices.
Here are some tips to help you tell if you have left a HANetf website:
Important Notice: HANetf is a provider of Exchange Traded Funds (ETFs) and Exchange Traded Commodities (ETCs). We do not sell investment products directly to individual investors. Our funds are available through regulated investment platforms and brokers. Our only official website is www.hanetf.com. Any other domain is not affiliated with or authorised by HANetf in any way. If you suspect fraudulent activity, please contact your local financial regulator and/or the police and report the website or individual involved.
Select Your Country Please choose one of the following options:
Select Investor Type Please Choose one of the Following options to enter the site: